Franz M. Wuketits: Der freie Wille. Die Evolution einer Illusion

Die Grundthese dieses Buches lautet: Die Vorstellung vom freien Willen ist eine Illusion. Aber Illusionen sind durchaus nützlich. Sie können als Resultate der Evolution durch natürliche Auslese gedeutet werden und haben ihren Sinn im Dienste des Überlebens. Seit Jahrhunderten grenzt sich der Mensch vom Tier durch seinen freien Willen ab. Schwinden die Grenzen und Unterscheidungskriterien … Mehr Franz M. Wuketits: Der freie Wille. Die Evolution einer Illusion

Ursula Wolf: Die Philosophie und die Frage nach dem guten Leben

Ursula Wolf macht sich in diesem Buch auf die Suche nach dem guten Leben und sie startet bei den Anfängen der Griechischen Philosophie, bei Platon und Aristoteles. Jedes Handeln und Bewirken, jede Art praktischer Betätigung strebt, wie Aristoteles zu Beginn der Nikomachischen Ethik sagt, nach einem Gut. Fragt man, warum jemand etwas strebt, so lautet … Mehr Ursula Wolf: Die Philosophie und die Frage nach dem guten Leben

Gareth Stedman Jones: Das kommunistische Manifest

Obgleich das „Manifest“ unser beider gemeinsame Arbeit war, so halte ich mich doch für verpflichtet festzustellen, dass der Grundgedanke, der seinen Kern bildet, Marx angehört. Dieser Gedanke besteht darin: dass in jeder geschichtlichen Epoche die vorherrschende Produktions- und Austauschweise und die aus ihr mit Notwendigkeit folgende gesellschaftliche Gliederung die Grundlage bildet, auf der die politische … Mehr Gareth Stedman Jones: Das kommunistische Manifest

Hans-Ulrich Wehler: Die neue Umverteilung

Nicht nur in Deutschland geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander, das Phänomen lässt sich weltweit beobachten. Während die Reichen mit immer mehr Gier und Eifer ihre Millionen horten, verhungern ganze Völker. Dass genug für alle da wäre, wenn es gerecht verteilt wäre, ist längst bekannt. Die Frage, wieso dies nicht endlich … Mehr Hans-Ulrich Wehler: Die neue Umverteilung

Peter Sloterdijk: Stress und Freiheit

Eine Zivilisation wie die unsere, die auf der Integration individualistischer Populationen in riesenhaften politischen Grosskörpern beruht, ist eine real existierende Höchstunwahrscheinlichkeit. Dieser Satz ist in sich schwierig, da etwas als Unwahrscheinlichkeit bezeichnet wird (noch als eine höchste), was real ist. Das ist zwar grundsätzlich möglich, da unwahrscheinlich nicht ganz undenkbar ist, trotzdem stellt sich die … Mehr Peter Sloterdijk: Stress und Freiheit

Rezension: Hans-Martin Schönherr-Mann – Hannah Arendt. Wahrheit, Macht, Moral

Die Suche nach der einen Welt Gesellschaftliche Strukturen lösten sich über die Jahrzehnte immer mehr auf, Individualisierungsprozesse führten immer stärker zu einem Verlust familiärer und sozialer Netze. Vormals gemeinsam getragene Lebensumstände waren vermehrt allein zu tragen, der existentielle Abgrund droht unmittelbarer, da die Netze grobmaschiger werden, die früher auffingen. Leben die Menschen überhaupt noch in … Mehr Rezension: Hans-Martin Schönherr-Mann – Hannah Arendt. Wahrheit, Macht, Moral

Wolfgang Röd: Heureka! Philosophische Streifzüge im Licht von Anekdoten

Was uns Galilei sagen wollte Als Galilei im Jahre 1633, im Alter von neunundsechzig Jahren, widerstrebend, aber durch die Androhung der Folter eingeschüchtert, der Annahme abgeschworen hatte, dass die Erde ein Planet sei, der sich um die Sonne bewege, soll er in seinen Bart gemurmelt haben: „Und sie bewegt sich doch!“ Ob diese Anekdote historisch … Mehr Wolfgang Röd: Heureka! Philosophische Streifzüge im Licht von Anekdoten

Jeremy Rifkin: Die empathische Zivilisation

Jeremy Rifkin schöpft aus der ganzen Menschengeschichte, um seine These des von Natur auf Empathie angelegten Menschen zu stützen. Dabei bedarf es zur Entwicklung dieser Anlage immer das Bewusstsein des Selbst sowie die Wahrnehmung der anderen als ebensolche Individuen. Im Miteinander können die Anlagen zur Empathie entwickelt werden.     Unsere empathische Prädisposition ist kein … Mehr Jeremy Rifkin: Die empathische Zivilisation

Alois Prinz: Hannah Arendt oder die Liebe zur Welt

Ich habe meine ganze Kindheit und halbe Jugend aber doch mehr oder weniger so getan, als ob es für mich das Leichteste und Selbstverständlichste auf der Welt sein würde, sozusagen das Natürliche, allen Erwartungen zu entsprechen. Vielleicht aus Schwäche, vielleicht aus Mitleid, aber ganz sicher, weil ich mir nicht zu helfen wusste. Diese Worte schrieb … Mehr Alois Prinz: Hannah Arendt oder die Liebe zur Welt

Richard David Precht: Anna, die Schule und der liebe Gott

Mit Fakten, Zahlen und Parolen gegen den Bildungsnotstand Ein gerechtes Bildungssystem, das jedem die gleiche Chance gibt, nach seinen Möglichkeiten davon zu profitieren – an diesem Massstab muss sich jede Schule und jedes Bildungssystem in Deutschland messen lassen. Richard David Prechts Vorgabe an ein Bildungssystem ist hoch und in der heutigen Zeit kaum erfüllt. Obwohl … Mehr Richard David Precht: Anna, die Schule und der liebe Gott